Projekte

Unter Projekte finden Sie einige Beispiele der Aktivitäten des Vereins, die größtenteils in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels durchgeführt wurden.

Die Burg von Greetsiel
Erläuterung zum geplanten Burgrelief in Greetsiel
Vielen Besuchern Greetsiels ist gar nicht bewusst, dass sich in Greetsiel eine Burg befand, denn die Greetsieler Burg ist für Besucher des Ortes in keiner Weise erkennbar, da sie bis auf die Grundmauern abgetragen wurde, der Burggraben zugeschüttet und der Standort neu überbaut wurde.

geplantes Bronzerelief Greetsiel
Bei unseren Führungen zielen wir immer darauf ab, mindestens einen der fünf Sinne (sehen, hören, fühlen riechen, schmecken) anzusprechen, um das erzählen zu unterstützen. Dies fällt uns schwer, da wir die Burg und ihren Standort lediglich anhand von Bildern beschreiben können.
Ein Relief fällt jedermann sofort ins Auge und das Relief der Burg mit Darstellung der näheren Umgebung macht es dem Besucher leichter, sich Lage und Aussehen der Burg vorzustellen. Auf dem Relief werden die umliegenden Straßenzüge inklusive des Hafens mit dargestellt, so kann sich der Besucher nicht nur ein Bild vom Standort der Burg machen, sondern auch von der Dorfbebauung um circa 1730. Somit werden auch Besucher, die nicht an einer Ortsführung teilnehmen, auf die Burg aufmerksam. Das Relief soll den Standort auf der gegenüberliegenden Seite des Sieltiefs bekommen, dort wäre es für jedermann gut zu erreichen, auch im Hinblick auf Menschen mit Einschränkungen. Ergänzend können auf dem Relief einige Hinweise in Blindenschrift angebracht werden.
Unser Wunsch ist es auch, dass dieses Relief in einer niedrigen Höhe angebracht wird, damit auch Kinder die Möglichkeit haben, dass Relief zu betrachten und auch im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.
Es ist dann sinnvoll, die bestehende Hinweistafel dem Relief beizustellen, da auf dieser Tafel Hinweise auf geschichtliche Daten zu finden sind, die auf dem Relief nicht abgebildet werden können.

Fremdenführergilde Krummhörn Greetsiel
Doris Voss
Detlef Meyer-Rongelraths

Dazu auch: "Die Anfänge von Greetsiel und der Aufstieg der Häuptlingsfamilie Cirksena" von Dr. Hajo van Lengen


Bilderrahmen am Hafen

Bilderrahmen am Hafen von Greetsiel
Der Fremdenverkehrsverein Greetsiel hat in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Greetsiel ein neues Projekt abgeschlossen (2025), einen Bilderrahmen am Hafen. Finanziell gefördert wurde dieses Projekt von der Ostfriesischen Volksbank.

Skulptur "Durchgang"

Skulptur Durchgang
des Steinbildhauers Helmut Jürgens
Neben den zwei Skulpturen des Eisenbildhauers Lothar Feige und der "Walflosse" des Holzbildhauers Claus Wettermann konnten wir im Dezember 2022 die Skulptur "Durchgang" des Steinbildhauers Helmut Jürjens im kleinen Park "Unner't Hoff" aufstellen. (Helmut Jürjens ist im Juni 2022 verstorben)


Badefrau in Greetsiel

Badefrau liegend am Schöpfwerk in Greetsiel


Greetsiel, Schautafeln am Fahrwasser

Schautafeln am Fahrwasser bei Greetsiel


Denkmal Greetsiel für Ertrunkene

Denkmal für alle Greetsieler, die in Ausübung ihrer Arbeit auf See geblieben sind

Das im August 2018 eingeweihte Seefahrerdenkmal wurde direkt im Greetsieler Hafen platziert. Der Findling aus Granit soll an die Schiffer und Fischer erinnern, die seit 1777 auf See gebliebenen sind.


Der Netzflicker

Netzflicker Greetsiel

Der Netzflicker, die Entstehung einer Bronzeskulptur

Am 02.10.2019 beauftragte der Fremdenverkehrsverein Greetsiel & die Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels den Esenser Künstler H.C. Petersen, eine Bronzeskulptur für den Greetsieler Hafen zu erschaffen.
Der Film dokumentiert die Arbeit an der Skulptur.
Eine Produktion von „Küsten-Alex & H.C. Petersen“



Wetterstation Greetsiel

Im Jahr 2005 errichtete der Fremdenverkehrsverein in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels und der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel eine Wetterstation im Greetsieler Hafen.

Die meteorologische Messstation benötigt eine Fläche von ca. 70 m² und unbebaute Umgebung. Der geeignete Standort, die Grasfläche nordöstlich der Kutter-Slipanlage wurde von der Gemeinde Krummhörn zur Verfügung gestellt, der benötigte Stromanschluss wird aus dem Maschinenhaus der Slipanlage gewährleistet.



Die Wetterstation besteht aus einem 10 m hohen Mast, der die unterschiedlichsten Sensoren und Messgeber trägt sowie einem Niederschlagssensor. Aus Sicherheitsgründen wird die Station eingezäunt.

Gemessen werden: Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Sonnenscheindauer, Globalstrahlung (Sonnen-Einstrahlung), Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Niederschlagsstatus, Niederschlagsmenge, Erdoberflächentemperatur, baro- metrischer Luftdruck.

Die Messdaten werden stündlich abgefragt und per GSM direkt an den Zentralrechner der Meteomedia (Jörg Kachelmann) gesendet. Die Meteomedia hat in Deutschland ein Messnetz von ca. 400 Wetterstationen und die Greetsieler Station schließt die Lücke an der ostfriesischen Nordseeküste zwischen Emden und Norddeich.

Die Daten der Wetterstationen werden im Internet und im Videotext bereitgestellt und dienen auch für den Wetterbericht im Ersten (ARD). In der Sendung "Hallo Niedersachsen" auf N3 werden im Wetterbericht von J.Kachelmann die Daten der Wetterstationen mittels Laufband am unteren Bildrand gezeigt.

Im Jahr 2008 wurde die Station mit einem zusätzlichen Farbdisplay ausgestattet. Nun können sich Interessierte nicht nur per Internet über die aktuellen Wetterdaten im Fischerdorf Greetsiel erkundigen, sondern auch direkt an der Wetterstation eine Vielzahl von Daten ablesen. Jede Sekunde werden vom Datalogger der Wetterstation Daten über Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und Windgeschwindigkeit aktualisiert. Zusätzlich werden Sonnenscheindauer in Minuten/Tag sowie die tägliche Niederschlagsmenge in Liter/m² angezeigt. Die Rücksetzung findet immer nach 24 Stunden, um 02:00 Uhr statt. Da die Windgeschwindigkeit in Km/Stunde angezeigt wird, im Allgemeinen aber von der Windstärke gesprochen wird, haben wir eine Umrechnungstabelle angebracht.


Park am Leeger "Unner't Hoff"

Unner't Hoff heißt der kleine Park "Am Leeger" in Greetsiel, so hieß der Bereich im Volksmund immer schon.

Wenn man früher vom Dorf den Treidelpadd am Kanal entlang ging, dann ging man "unner't Hoff" lang.



Wobei "Hoff" soviel bedeutet wie Park oder Ziergarten. Das waren die Gärten rund um die ehemalige Apotheke, die nicht mit Bohnen und Kartoffeln bepflanzt waren, sondern mit Bäumen und Blumen. Und an diesen Gärten, diesem "Hoff" entlang führte der Weg.

Der Park wurde 2003 vom Fremdenverkehrsverein Greetsiel und Umgebung e.V. und der Interessengemeinschaft zur Förderung Greetsiels angelegt, das Grundstück befindet sich im Eigentum der Kirchengemeinde Greetsiel.